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12-mo (11,5 x 18 cm). 2 Blätter, 307 numerierte S, (9 S.), 2 Blätter + 2 graphisch Blätter. Goldgeprägtes Leder der Zeit, golddekorierte Rücken mit 5 Nerven und 6 Fleurons. Dreiseitiger Goldschnitt.
Sehr gut lesbare Handschrift. Von einer Hand in sehr regelmässiger Kursive geschrieben in brauner Tinte. Text umrahmt, Titel und überschriften in kalligraphische Ausführung und in Schwarz, Rot, Gold und Blau. Das Büchlein enthält beinahe 100 verschiedene Gebete. Es wurde geschrieben von oder für Augustine Schmidt. Als Frontispiz und zwischen S. 6 und 7 zwei ankolorierte Mezzotint-Blätter (Christ-Bilder) von Johann Martin Will (1727 – 1807). Will war Graphiker und Kunstverleger in Augsburg und später (mit seinem Schwiegersohn Johannes Walch) auch Karten-Zeichner und –Händler. Am Ende ein 9-seitiges Register mit allen Gebete. Bestossen, etwas fingerfleckig, unteres Kapital und Oberteil vorderes Gelenk etwas lädiert, Golddekoration etwas oxydiert, aber weiterhin sehr gut erhalten.Nur schade das ein früherer Besitzer vor 60 Jahre in grüner Tinte auf 3 Blätter (darunter auch das schöne Titelblatt) seinen Namen und eine Quatschdatierung “1600” geschrieben hat. Schöner Einband, schöner Handschrift.
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